Der Minister ging auf Reisen
Lämmersdorf sorgt für Ruhmannsfeldener Faschingshöhepunkt
Ruhmannsfelden. Der traditionelle Lämmersdorfer Feuerwehrball lockte auch heuer wieder viele Besucher in den Segl-Saal in Ruhmannsfelden. So war es für den Vorsitzenden Hans Dachs jun. eine große
Freude, zum 40. Faschingsball in Folge die Vereinsabordnungen sowie die vielen Kostümierten und maskierten Gäste zu begrüßen.
Für beste Stimmung und schwungvolle Rhythmen sorgte erneut die Band „NED OHNE“, die schnell die Tanzfläche mit Jung und Alt zum Brodeln brachte.
Erster Höhepunkt war die Maskenprämierung. Unter der Jury der 3. Bürgermeisterin Anita Pfeffer, der Bürgermeistersgattin Erika Dachs und Elisabeth Achatz wurden die originellsten Kostüme mit
Getränkegutscheinen für die Bar ausgezeichnet. Vier bezaubernde Waldfeen, die Biene Maja samt Blüte und das komplette „Dschungelcamp“ wurden für ihre Bemühungen belohnt.
Gespannt war man dann auf den Showauftritt der „Flying Dancers“, die in ihrem knallroten Outfit und mit dem Rock’n’Roll-Potpourri „It’s a beautiful day“ zu gefallen wussten und nicht ohne Zugabe das
Tanzparkett verlassen durften.
Die Spannung steigerte sich nochmals, als die traditionelle Einlage aufgerufen wurde. Theaterregisseur Karl Hödl kündigte ein Casting bei der Feuerwehr an, denn dem Theaterverein „gehen schön langsam
die Leute aus.“ Aufgeführt wurde ein Stück der besonderen Art, nämlich „Ein Minister geht auf Reisen“.
Das Original wurde zunächst von Günter Wagner als Minister und Christian Achatz als Chauffeur Gottfried dargeboten. Weil schönes Wetter ist, lässt der Minister den Wagen vorfahren: Wir fahren in den
Nationalpark und schau’n, ob der Käfer fliegt.
Die Castingteilnehmer durften nun ihr Talent voll entfalten, und das Stück in Varitationen zum Besten geben. Den Blick in die Vergangenheit zu Josef Filsers Zeiten wagten Hans Achatz (Minister) und
Alois Hödl (Chauffeur). Günther Süß und Christian Broniek ließen ein Trauerspiel folgen, weil der Käfer schon gestorben war. Markus Kellermeier und Alex Bloch stellten die Szene der Homos dar und
Christian Kraus und Franz Bielmeier kämpften gar mit dem Samurai-Schwert in der japanischen Fassung. Weiter ging es mit einem Lustspiel von Günther Wagner und Rainer Achatz, gefolgt von Asterix und
Obelix Alois Zeiner und Stephan Hödl.
Nach diesen überaus gelungenen Szenen verließ die gesamte Casting-Truppe unter tosendem Applaus den Saal.
Die bestens aufgelegten Ballbesucher waren sich einig, dass die Lämmersdorfer mit ihrem Beitrag seit Jahren den Ruhmannsfeldener Fasching am Leben erhalten.
Quelle: PnP
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